Wechselrichter

Einbau Wechselrichter

Wer es nicht weiß, ein Wechselrichter ist ein kleines Gerät, welches die 12V Gleichspannung der Auto-/Aufbaubatterie in 230V Wechselspannung umwandelt. Damit lassen sich dann normale Haushaltsgeräte auch unterwegs ohne Stromanschluss betreiben. Zumindest so lange die Batterie noch genügend Ladung hat.

Ich empfehle jedem ein Gerät mit reiner Sinuswelle zu verwenden. Damit funktionieren auch empfindliche Elektrogeräte. Wichtig ist die ausreichende Leistung des Gerätes. Das ist natürlich davon abhängig, was ich später damit betreiben möchte. Andererseits darf er auch nicht überdimensioniert werden um die Batterie nicht zu überlasten. Auf der 12V Seite fließen da schnell sehr hohe Ströme. 

Daher empfiehlt es sich auch das Gerät so nahe wie möglich an der Batterie zu montieren um kurze Kabel verwenden zu können. Beim T337 und baugleichen Modellen ist es schwierig den Wechselrichter nah an die Batterie und dennoch unauffällig zu montieren. Daher habe ich mir die Position direkt an der Konsole des Beifahrersitzes ausgewählt.


Dazu habe ich eine passende Holzplatte angefertigt und den Wechselrichter darauf befestigt. Verwendet wurde eine Siebdruckplatte

Um die Platte nun an der Konsole zu befestigen wird zuerst diese graue Kunststoffabdeckung hinten entfernt und mal wieder der Beifahrersitz abgenommen. Jetzt habe ich mir eine ganz einfache Lösung einfallen lassen, ihr wisst ja: "Keep It Simple".
Also habe ich einfach von einem Besenstiel 2 Stücke in der richtigen Länge abgesägt, so dass diese in die Metallrohre der Konsole passen. (rote Pfeile).
Die Siebdruckplatte habe ich dann vorgebohrt, damit die Holzschrauben später an den richtigen Stellen in die Besenstiele geschraubt werden können. (grüne Kreise)


Durch die absolute Nähe zur Batterie konnte ich die vorkonfektionierten Kabel verwenden, welche mit dem Wechselrichter geliefert wurden.


Ein Ende der Kabel direkt an die Batterie, das andere Ende an den Wechselrichter. Polarität muss natürlich beachtet werden, sollte bei der farblichen Kennzeichnung aber kein Problem sein. Sofern ein Batteriecomputer vorhanden ist, muss der Minuspol nicht direkt an die Batterie sondern an den Shunt, damit dieser die verbrauchten Ströme erfassen kann.

Jetzt werden einige (zurecht) denken, "da fehlt doch eine Sicherung".

Absolut richtig, normalerweise muss an den Pluspol so nah wie möglich an der Batterie in das Kabel eine Sicherung in entsprechender Stärke "eingeschleift" werden. Entsprechende Stärke ist wieder abhängig vom verwendeten Wechselrichter. Bei meinem Modell sollte die Sicherung 200A haben.
Aber warum nur normalerweise. Ich habe eine "ready to use" Lithiumbatterie eingebaut. (Auf den Bildern hier ist noch die originale Batterie zu sehen.) Und diese Lithiumbatterie hat ein eingebautes Batteriemanagement, welches unter anderem gegen Kurzschluss abgesichert ist. Somit habe ich -in diesem speziellen Fall- auf eine extra Sicherung verzichtet.
Die Kabel habe ich dann zur Vorsorge noch mit Schutzrohr in passender Stärke versehen, so dass ein Aufscheuern o.ä. ausgeschlossen ist.


Dann die Siebdruckplatte festschrauben, Sitz wieder anbauen und der Einbau ist fertig. Da der Wechselrichter ja gut zugängig ist, wäre eine Fernbedienung unnötig. Aber sie wurde mitgeliefert, also wird sie auch verbaut. 


Dazu habe ich das Kabel der Fernbedienung einfach parallel zu weiteren in einen Kabelkanal verlegt.


Dann oberhalb der Tür ganz links einen weiteren Ausschnitt für die Fernbedienung gesägt, Fernbedienung eingesetzt und das war es auch schon. Da das mitgelieferte Kabel zu kurz war, habe ich es mit einem ganz normalen LAN Kabel ausgetauscht, das passte.


Und fertig ist der Wechselrichtereinbau.

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